globalklang e.V.
>>> siehe Einzelveranstaltungen
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Aus der libanesischen Metropole Beirut präsentiert globalklang e.V. im Rahmen des Projektes kairobeirut Konzerte mit hochkarätigen Musikerinnen und Musikern. kairobeirut ist ein gemeinsames Projekt der Städte Bonn und Düsseldorf und stellt Künstlerinnen und Künstler aus Kairo und Beirut vor, die in ihren Ländern für innovative Trends aus Musik, Film, Theater, Literatur, Tanz und Bildender Kunst stehen.
Das Projekt startet in Düsseldorf am 29. Oktober mit einer großen „Opening Night“ im Tanzhaus NRW. Bis zum 8. November gibt es an verschiedenen Veran-staltungsorten Konzerte, Clubnächte, Filmvorführungen und Performances.
Beirut und Kairo gehören im Hinblick auf aktuelle künstlerische Entwicklungen zu den bedeutendsten arabischen Metropolen. Mit kairobeirut stellen die rhein land ag, vertreten durch die Kulturämter der Städte Bonn und Düsseldorf, Mitinitiator und Projektleiter George Khoury und die beteiligten Institutionen künstlerische Positionen verschiedenster Sparten in NRW vor. Die hier vertretenen Künstler aus den Bereichen Tanz, Theater, bildende Kunst, Musik, Performance, Literatur und Film arbeiten international, pendeln zum Teil zwischen ihrem Heimatort und den Metropolen des Westens. Dementsprechend entstehen ihre Projekte vor einem lokalen und zugleich transnationalen Hintergrund.
Während die Bonner Veranstalter (Brotfabrik, Kinemathek, Stadtbücherei, Katholisches Bildungswerk, Evangelisches Forum u.a.) den Schwerpunkt auf eine mit hochkarätigen Wissenschaftlern und Politikern besetzte Diskurs- und Vortragveranstaltungsreihe, Literatur, Weltmusik und Film legen, setzt Düsseldorf (FFT, tanzhaus nrw, Literaturbüro NRW, Filmmuseum, Kunstraum, Kunsthalle/KIT, globalklang, Frischzelle u.a.) auf zeitgenössische Formen von Tanz und Theater sowie auf die interdisziplinäre und international vernetzte Bildende Kunst-, Musik- und Performanceszene der Metropolen Kairo und Beirut.
Das Programm in Bonn
kairobeirut in Bonn startet am 29. August mit einem Konzert des Ensembles Sarband („Festival junger Künstler Bayreuth"), junge Musiker aus Ägypten, dem Libanon, Palästina und Deutschland, unter der Leitung von Vladimir Ivanoff in der Bonner Schlosskirche.
Weitere Höhepunkte des Festivals bis zum 11. Dezember werden Auftritte des ägyptischen Sufi-Sängers Sheikh Taha (1.10. Brotfabrik) und der palästinensischen Sängerin und Songwriterin Kamilya Jubran (3.10., Brotfabrik) sowie eine Reihe mit aktuellen Filmen aus der Region in der Kinemathek sein. Die hochkarätige Bonner Literaturreihe stellt sowohl große Autorenpersönlichkeiten wie die libanesische Autorin Emily Nasrallah als auch Schriftsteller und Schriftstellerinnen der jüngeren Generation wie Miral al-Tahawi aus Ägypten und Iman Humaydan-Junis aus dem Libanon und ihre Werke vor.
Professor Dr. Muhammad Shama von der Al-Azhar-Universität Kairo und Prof. Dr. Samir Khalil Samir, Leiter des Dokumentations- und Forschungszentrums der christlichen Araber in Washington D.C., machen mit ihrem Vortrag „Schmelztiegel Kairo: Kulturelle und religiöse Vielfalt in der Megastadt" (28.9. Bonner Rathaus; 29.9. WBZ am Hbf Düsseldorf, 30.9. Domforum Köln) den Auftakt der Dialog- und Diskursreihe „Islam und Christentum in Dialog und Konflikt - Kairo und Beirut als Religiöse Zentren", die am 11.12. mit einem internationalen Symposium im Gremiensaal der Deutschen Welle abschließen wird.
Das Programm in Düsseldorf
29.10. bis 8.11. 2009
Zur Einstimmung auf das zweiwöchige Programm von kairobeirut in Düsseldorf laden die Mitveranstalter am 29. Oktober zur „kairobeirut opening night" ins tanzhaus nrw. Dort stellen gleich mehrere Künstlerpersönlichkeiten ihre Arbeiten vor: Mitreißend und von atemberaubender Kraft ist das Tanztheaterstück des in Kairo lebenden Choreografen Mohamed Shafik „Witness of the Body" (auch am 30.10. im tanzhaus nrw). Ein besonderer Gast der Eröffnungsveranstaltung wird die berühmte libanesische Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan sein, deren Roman über den libanesischen Bürgerkrieg „Sitt Marie-Rose" als Koproduktion des FFT mit dem Theater Oberhausen uraufgeführt werden wird (FFT Kammerspiele, 31.10., l., 4. + 8.11.). Der libanesische Komponist und Ausnahmeviolinist Claude Chalhoub beschließt die Auftaktveranstaltung mit einem Ausschnitt aus seinem aktuellen Konzertprogramm „Diwan" (auch am 31.10. im tanzhaus nrw). Zusätzlich wird am 5. und 6. 11. in der BlackBox ein Dokumentarfilm über Claude Chalhoub gezeigt (Regie Boris Penth).
Weitere Höhepunkte von kairobeirut in Düsseldorf sind zwei Vorstellungen der Theaterproduktion mit Muezzins aus Kairo von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) „Radio Muezzin" (FFT Juta, 5. + 6.11.), die Europa-Premiere von „The Assassination of Omar Rajeh" des libanesischen Choreografen Omar Rajeh (tanzhaus nrw, 7. + 8.11.) sowie ebenfalls als Europa-Premiere die Solo-Performance „On the Importance of Being an Arab" des ägyptischen Regisseurs Ahmed El Attar (FFT Juta, 7. + 8.11.)
Die Musik- und Performancenacht „kairobeirut-express" am 7.11. im tanzhaus nrw, FFT und zakk (mit Timeart Ensemble, ShiftZ, TheNewGovernment, Omar Rajeh, Ahmed El Attar u.a.) bietet Performances und Musik für Nachtaktive - Bus-Shuttle und kleiner Imbiss inklusive!
Auch die „Lange Nacht der arabischen Literatur" am 30.10. im Heine Haus (mit Etel Adnan, Mansoura Ez Eidin u.a.) sorgt mit arabischen Köstlichkeiten und Live-Musik für entspannte Atmosphäre und besonderen Literaturgenuss. Die Ausstellung „embedded realities" (6. - 22.11.) im Düsseldorfer Kunstraum zeigt Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler aus Kairo und Beirut, die das gesellschaftliche Leben im urbanen Kontext ausloten. Die ausgewählten Arbeiten von Mäzen Kerbaj, Mounira al Solh, Rana el Nemr, Rania Stephan und Ahmed Kamel changieren zwischen Formaten wie Reportagen, Comics, Briefen und Video. KIT/Kunsthalle zeigen in ihrer Reihe „Arabesque" (30.10. - 1.11.) ausgewählte Videoarbeiten junger Künstler, die die Bildsprache des Nahen Ostens thematisieren, im Salon des Amateurs.
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